MO, 12.05.25, Albertina, Ausstellungsführung: Francesca Woodman

Francesca Woodman:
Self portrait talking to Vince, Providence-Rhode Island, 1977

(c) Sammlung VERBUND, Wien

Zu Lebzeiten kaum bekannt, gehört Francesca Woodman (1958–1981) heute zum Kanon der künstlerischen Fotografie. Sie gilt neben Claude Cahun (siehe FREUNDE-Veranstaltung am 15.09.25 im Belvedere) und Cindy Sherman zu den starken weiblichen Stimmen der Fotografiegeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit der ersten Museumsausstellung der US-amerikanisch-italienischen Künstlerin in Österreich präsentiert die Albertina in Kooperation mit der Sammlung VERBUND einen Querschnitt durch Woodmans Werk.
Woodman wuchs in einer jüdischen Künstlerfamilie auf und schuf im Alter von 13 Jahren erste fotografische Arbeiten. In den kommenden acht Jahren bis zu ihrem Freitod kreierte die Künstlerin ein Oeuvre, das seiner Zeit weit voraus war. Ihr Werk ist von einer leidenschaftlichen Selbstinszenierung sowie von der kreativen Positionierung des weiblichen Körpers im Raum gekennzeichnet, im Kontext konzeptueller Fotografie und Performance. Die Themen ihrer Arbeiten kreisen um Weiblichkeit, Verletzlichkeit und kreative Selbstinszenierung.

Montag, 12. Mai 2025
Ort: Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien
Treffpunkt: 16:15 Uhr, Kassahalle
Bitte lösen Sie selbständig Ihr Ausstellungsticket
Dauer: 16:30 – 18:00 Uhr
Führungsbeitrag: 10 €/Person bar und passend vor Ort zu zahlen
Anmeldung erforderlich – Begrenzte Gruppengröße