Ausstellungsansicht Museum Judenplatz
(c) JMW
Auf dem Wiener Judenplatz überlagern sich jahrhundertealte Ebenen jüdischer Geschichte. Das Mahnmal von Rachel Whiteread erinnert seit dem Jahr 2000 an die österreichischen jüdischen Opfer der Shoa. Ab dem 13. Jahrhundert befand sich am Judenplatz ein jüdisches Viertel mit einer prächtigen Synagoge. Die Vertreibung und Ermordung der jüdischen Gemeinde beendeten 1420/21 die 200jährige Geschichte der ersten jüdischen Gemeinde in Wien, das ein Zentrum jüdischen Wissens war.
Auf unserer Führung mit Hannah Landsmann, Leiterin der JMW-Vermittlungsabteilung, entdecken wir aufs Neue die Dauerausstellung im Museums Judenplatz. Sie verbindet die Ausgrabung der zerstörten mittelalterlichen Synagoge Wiens mit einer aufschlussreichen Ausstellung zu vielfältigen jüdischen Lebensaspekten im mittelalterlichen Wien. Den Auftakt zur Ausstellung bildet eine von den FREUNDEN 2021 cofinanzierte Kunstinstallation von Anna Artakter, die auf das hohe Niveau der Alphabetisierung von Juden und Jüdinnen im Mittelalter verweist.
Mittwoch, 11. Juni 2025
Ort: Museum Judenplatz, Judenplatz 8, 1010 Wien
Dauer: 17:00 – 18:15 Uhr
Anmeldung erforderlich – Begrenzte Gruppengröße