Stadttempel-Modell in der JMW-Dauerausstellung
2013 finanziert durch die FREUNDE
Der Stadttempel ist die älteste Synagoge Wiens und das einzige jüdische Gotteshaus, das 1938 von den Nationalsozialisten nicht komplett zerstört wurde.
Bis ins frühe 19. Jahrhundert war es Wiener Jüdinnen und Juden nicht gestattet, öffentliche Gottesdienste abzuhalten. Mit den Emanzipationsbestrebungen und dem wirtschaftlichen Aufschwung einiger jüdischer Familien stieg auch das Bedürfnis nach einem repräsentativen Gotteshaus in Wien. Als Architekt konnte Josef Kornhäusel gewonnen werden. Gemäß den damals geltenden Vorschriften für alle nichtkatholischen Gotteshäuser durfte die Synagoge von außen nicht sichtbar sein.
So blieb das Bethaus in der heutigen Seitenstettengasse hinter einer Zinshausfassade verborgen. 1826 fand die feierliche Eröffnung des Stadttempels statt, lange bevor der Staat 1852 die Gründung der Israelitischen Kultusgemeinde erlaubte.
Im September 2025 wird der Stadttempel schließen, um nach einer Grundsanierung planmäßig im Herbst 2026 zum 200jährigen Jubiläum runderneuert wieder seine Tore zu öffnen.
Mittwoch, 25. Juni 2025
Ort: IKG, Seitenstettengasse 4, 1010 Wien
Dauer: 15:00 – 16:00 Uhr
Ausweisdokument erforderlich
Bitte kalkulieren Sie etwas Zeit für die Sicherheitskontrolle.
Kosten: 16 €/Person bar und passend vor Ort zu zahlen
Anmeldung erforderlich – Begrenzte Gruppengröße
Wiederholung am 28.08.2025