Haus Wittgenstein, erbaut 1926-1928
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Margaret Stonborough-Wittgenstein (1882-1958) war die Tochter des österreichischen Stahltycoons Karl Wittgenstein. Ihr lebensgroßes Portrait von Gustav Klimt hängt heute in der Neuen Pinakothek in München. Mit dem riesigen Erbe ihres Vaters kaufte Margaret 1913 die Villa Toscana in Gmunden. 1925 beauftragte sie den Architekten Paul Engelmann, einen Schüler von Adolf Loos, mit den Planungen zu ihrem repräsentativen Wohnpalais in Wien.
Margarets Bruder, der Philosoph Ludwig Wittgenstein, beteiligte sich an den Planungen und verdrängte mit seinen Ideen Engelmann immer mehr. Bald war Ludwig Wittgenstein der alleinige Architekt, der sich größten Teils an die Grundrisse und das Volumen von Engelmann hielt, jedoch das ganze Gebäude nüchtern gestaltete und vor allem die Proportionen der Räume und deren Anordnung verfeinerte. Der Kunsthistoriker Dr. Stefan Üner führt die FREUNDE durch die Räume dieser Architekturikone, die durch ihre formale Radikalität als Unikat in der Wiener Architektur gilt. Seit 1975 befindet sich hier das Bulgarische Kulturinstitut.
Mittwoch, 18. März 2026
Beginn: 12:00 Uhr / Ende: ca. 13:00 Uhr
Ort: Bulgarisches Kulturinstitut, Parkgasse 18, 1030 Wien
Führungsbeitrag von 15 € / Person:
# bar & passend vor Führungsbeginn zahlbar #
Anmeldung erforderlich – Begrenzte Teilnehmerzahl


