Amulettbehälter (Detail), um 1800
(c) JMW
Die fulminante G*TT-Ausstellung begleitet das heurige 130jährige Jubiläum des Jüdischen Museums Wien. Mit dem Eröffnungsdatum von 1895 ist es wohlgemerkt das erste Jüdische Museum der Welt. Außergewöhnliche Objekte aus der herausragenden Sammlung des ersten Jüdischen Museums sowie Leihgaben aus bedeutenden nationalen und internationalen Sammlungen sind teilweise erstmals öffentlich zu sehen.
Die Kuratoren Daniela Schmid und Domagoj Akrap führen uns durch ihre spannende und facettenreiche Ausstellung, die sich entlang von sieben Kapiteln und Fragen entwickelt. Es beginnt mit „Wie heißt G*tt?“, über „Was tut G*tt?“ bis hin zur Frage aller Fragen: „Warum G*tt oder Warum kein G*tt?“.
Aus der Sammlung des ersten Jüdischen Museums begegnen wir einem einzigartigen Amulettbehälter, der um 1800 in den Karparten hergestellt wurde. In seiner faszinierenden Gestaltung kommen viele Aspekte der Gottidee im Judentum zum Ausdruck, die die Ausstellung auf vielen Ebenen verhandelt.
Dienstag, 6. Mai 2025
Ort: Palais Eskeles, Dorotheergasse 11, 1010 Wien
Dauer: 18:00 – 19:30 Uhr
Anmeldung erforderlich – Begrenzte Gruppengröße