Gustav Klimt: Die Medizin, nachträglich koloriert (Detail), 1901
Kriegsverlust 1945 durch Brand in Schloss Immendorf, NÖ
Gustav Klimt, Leitfigur des Wiener Jugendstils, zeigt 1901 erstmals die Medizin, sein monumentales Gemälde für den Festsaal der Universität Wien. In der Öffentlichkeit trifft das Bild jedoch auf heftigsten Widerstand. 1905 zieht Klimt das Gemälde zurück. Das 1945 verbrannte Gemälde liefert aktuell im Josephinum den Anstoß zur Wechselausstellung: Gustav Klimt und die Medizin. Bilder vom Fluß des Lebens.
Prof. Tobias G. Natter führt die FREUNDE durch die von ihm kuratierte Schau. In Wien um 1900 waren medizinische Forschung, künstlerische Avantgarde und kultureller Umbruch untrennbar miteinander verbunden. Dabei überrascht, wie sehr Klimts eigenes medizinisches Interesse seine Bildfindungen inspirierte. Zugang zu Mikroskop und zur Anatomie ermöglichten Klimt seine jüdischen Freunde – ärztliche Koryphäen ihrer Zunft: Adam Politzer, Begründer der Ohrenheilkunde; Emil Zuckerkandl, Leiter des modernen Anatomischen Instituts sowie Anton Loew, Eigentümer des – und Arzt im Sanatorium Loew. seinerzeit die größte private Krankenanstalt in Wien.
Donnerstag, 7. Mai 2026 (Wiederholung vom 30.04.2026)
Beginn: 18:00 Uhr / Ende: ca. 19:00 Uhr
Das Josephinum ist bis 20:00 Uhr geöffnet.
Ort: Josephinum, Währinger Str. 25, 1090 Wien
Treffpunkt: Am Beginn der Klimt-Ausstellung
Ermäßigter FREUNDE-Eintritt: 20% Rabatt auf das
obligatorische Kombiticket für Dauer- und Wechselaussstellung:
18,40 € / 14,40 € für Senior:innen
Wir danken Prof. Tobias G. Natter für seine kostenfreie Führung.
Anmeldung erforderlich – Begrenzte Teilnehmerzahl



