Palais des Beaux Arts
Bauherr: Arnold Bachwitz,
bis 1938 Eigentümer vom
Modeverlag „Chic Parisien“
Foto: Wikipedia
Aktuell AUSGEBUCHT – Wartelisteneintrag möglich
Führung im Bezirksmuseum Landstraße
Die Landstraße ist mehr als ein Wiener Gemeindebezirk – sie ist ein Stück jüdischer Stadtgeschichte. Museumsleiter Dr. Franz Hofbauer nimmt uns mit auf Spurensuche. Vor 1938 lebten rund 13.000 Jüdinnen und Juden im 3. Bezirk. Im Weißgerber- und im Fasanviertel war jüdisches Leben besonders dicht.
Wir begegnen Geschichten zu Arnold Bachwitz, Eigentümer eines Modeverlagimperiums oder den Schriftstellerinnen Ilse Aichinger und Hilde Spiel, deren Familiengeschichte ebenfalls mit der Landstraße verbunden ist. Doch die vertrauten Straßen erzählen auch von der Zerstörung dieser Welt. Nach 1938 wurden jüdische Nachbarinnen und Nachbarn entrechtet, vertrieben und ermordet. Allein im Weißgerberviertel lebten damals mehr als 4.800 jüdische Wiener:innen; über 3.200 von ihnen wurden Opfer des Nationalsozialismus. Ein Gedenkraum im Bezirksmuseum hält ihre Namen, Wohnorte und Schicksale fest. Gemeinsam blicken wir hinter die Fassaden und entdecken ein jüdisches Wien, das heute vielfach unsichtbar geworden ist – aber dessen Spuren geblieben sind.
Sonntag, 21. Februar 2027
Beginn: 10:00 Uhr / Ende: ca. 11:30 Uhr
Ort: Bezirksmuseum Landstraße, Sechskrügelgasse 11, 1030 Wien
Wir danken Dr. Franz Hofbauer für kostenfreien Eintritt & Führung.
Freiwillige Spende erbeten
Begrenzte Gruppengröße – Anmeldung erforderlich.



