MO, 31.08.26, Erna Rosenstein, Unteres Belvedere: Führung

Erna Rosenstein, Höllenblumen, 1968
(c) Hauser & Wirth

Erna Rosenstein (1913–2004) ist eine zentrale Protagonistin der polnischen Nachkriegsavantgarde. Die Werke dieser jüdischen Künstlerin zeugen vor dem Hintergrund der Shoah und der historischen Umbrüche Polens von enormer Widerständigkeit. Unbeirrt hält Rosenstein an ihren politischen Überzeugungen und künstlerischen Idealen fest. Im Unteren Belvedere wird in der Ausstellung Erna Rosenstein. Jenseits der Stille die enge Verflechtung von Gegenwart und Erinnerung, von kollektivem und persönlichem Erleben sichtbar.

Rosensteins abstrakte Kompositionen gleichen inneren Landschaften, die sich von surrealistischen Anklängen und traumähnlichen Zuständen beeinflusst zeigen. Ihre rätselhaft-poetischen Werktitel eröffnen überraschende Interpretationsräume und zeugen von der engen Verbindung, die Wort und Bild für die Malerin und Dichterin eingehen. Auf unser Führung begegnen uns auch zahlreiche Assemblagen von Rosensteins. Scheinbar wertlose Alltagsgegenstände werden durch unerwartete Kombinationen in neue künstlerische Zusammenhänge überführt.

Montag, 31. August 2026
Beginn: 16:30 Uhr / Ende: ca. 18:00 Uhr
Treffpunkt: Kassa, Unteres Belvedere, Rennweg 6, 1030 Wien
Eintritt bitte selbständig lösen.
Führungsbeitrag von 10 € / Person:
# bar & passend vor Führungsbeginn zahlbar #

Anmeldung erforderlich – Begrenzte Teilnehmerzahl