MI, 17.06.26, Premiere – Sammlung OeNB, Leopold Museum: Führung

Max Oppenheimer, Die Schachpartie, 1925/30
© Oesterreichische Nationalbank

Das erste Jüdische Museum der Welt wurde in Wien 1938 von den Nationalsozialisten gewaltsam geschlossen. Die Wiederbegründung des Museums als Einrichtung der Stadt Wien erfolgte 1988 mit wichtiger Unterstützung von vielen Seiten. Dabei spielte die Österreichische Nationalbank (OeNB) eine wichtige Rolle. Wenig später war die OeNB 1994 auch bei der Gründung der Leopold Museum-Privatstiftung an wichtiger Stelle beteiligt. Das 2001 eröffnete Leopold Museum zeigt nun erstmals ausgewählte Zimelien aus der umfangreichen Kunstsammlung der OeNB. Darunter befinden sich auch bemerkenswerte Positionen von jüdischen Künstler:innen. Etwa von Willy Eisenschitz, Georg Eisler, Josef Floch, Soshana – Susanne Schüller, Viktor Tischler und Max Oppenheimer.

Auf unserer Führung durch die mit Premiere! betitelten Schau erleben wir einen Querschnitt von österreichischer Malerei und Skulptur von 1918 bis heute, mit Schwerpunkten auf Kunst der Zwischenkriegszeit – insbesondere der Neuen Sachlichkeit und des Post-Expressionismus – sowie auf Arbeiten im Bereich der geometrischen und gestischen Abstraktion nach 1945.

Mittwoch, 17. Juni 2026
Beginn: 16:30 Uhr / Ende: ca. 18:00 Uhr
Ort: Leopold Museum, Museumsquartier, 1070 Wien
Treffpunkt: Kassa / Atrium
Der Eintritt ist bitte individuell zu lösen.
Führungsbeitrag von 10 € / Person:
# bar & passend vor Führungsbeginn zu zahlen #

Anmeldung erforderlich – Begrenzte Teilnehmerzahl