AUSGEBUCHT / 11.02.27, HGM, Gewalt und Gesellschaft

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Führung im Heresgeschichtlichen Museum (HGM)
Gewalt — Gesellschaft. Österreich im Zeitalter der Weltkriege von 1918 bis 1955

Was passiert, wenn ein Krieg zu Ende ist, die Gewalt aber bleibt? Die neue Ausstellung im HGM geht dieser Frage für Österreich zwischen 1918 und 1955 nach – und zeigt, wie aus Kriegserfahrungen politische Radikalisierung, Gewalt auf der Straße und staatlicher Terror werden konnten.

Gemeinsam mit Kurator Dr. Thomas Edelmann entdecken die FREUNDE eine spannende Ausstellung, die den Auftakt für eine Neuaufstellung des gesamten Hauses setzt. Sie beginnt nicht mit Schlachten, sondern mit einer verwundeten Gesellschaft. In sechs Kapiteln und anhand von 42 Biografien wird sichtbar, wie Gewalt Sprache, Politik und Alltag verändert – von der Ersten Republik über Austrofaschismus und Nationalsozialismus bis zum Neubeginn nach 1945. Wir begegnen Opfern und Tätern, Widerstandskämpfer:innen, Soldaten und Mitläufer:innen. Ihre Geschichten zeigen: Geschichte entsteht aus Entscheidungen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Eine Führung über Krieg, Diktatur und Verantwortung – und über die Frage, wie eine Gesellschaft nach Jahrzehnten der Gewalt wieder zu Demokratie findet.

Donnerstag, 11. Februar 2027
Beginn: 15:45 Uhr / Ende: ca. 17:00 Uhr

Treffpunkt: Kassahalle HGM, Arsenal 1, 1030 Wien

Kosten: Eintritt individuell lösen
Führung: 5 € / Person, bar und passend vor Ort zahlbar

Begrenzte Gruppengröße – Anmeldung erforderlich