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Stadtspaziergang im Stadtpark
Der Wiener Stadtpark ist ein Ort, den wir alle zu kennen glauben: Wiens erste große, von der Stadt errichtete öffentliche Parkanlage wurde 1862 eröffnet und ist bis heute ein charakteristisches Beispiel des Historismus. Doch welche Geschichten verbergen sich hinter seinen Wegen, Wiesen und Denkmälern? Bei unserem Rundgang mit der Gartenexpertin Prof. Eva Berger geht es zunächst um die Entstehung und Entwicklung des Stadtparks.
Im Mittelpunkt steht jedoch eine andere, weitgehend unbekannte Geschichte: das Jüdische im Stadtpark. Dieser Park war auch Teil jener Stadtgesellschaft, in der jüdische Wiener:innen lebten, arbeiteten und ihre Freizeit verbrachten. Mit dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich im März 1938 änderte sich dies radikal. Jüdischen Wiener:innen wurde das Betreten des Stadtparks verboten – als einem der ersten Wiener Parks. In guter Tradition werfen die FREUNDE einen Blick hinter die vertraute Kulisse. Ein Rundgang über einen bekannten Ort mit einer vielen Parkbesucher:innen unbekannten Geschichte.
Sonntag, 11. Oktober 2026
Beginn: 14:00 Uhr / Ende: ca. 15:30 Uhr
Treffpunkt: Parkring / Ecke Weiskirchnerstr. (beim Blumenstand), 1010 Wien
Kosten: 10 € / Person, bar und passend vor Ort zahlbar
Begrenzte Gruppengröße – Anmeldung erforderlich.


